ZV in Kürze: Fokus auf das Wohl der Mitglieder
An der Sitzung des Zentralvorstandes des Schweizerischen Bäcker-Confiseurmeister-Verbandes SBC vom 27. Oktober in Bern standen wiederum herausfordernde Themen auf der Traktandenliste. In engagierten Diskussionen wurden mögliche Lösungswege gesucht, wegweisende Entscheidungen getroffen und Vorbereitungen für die Zukunft vorgenommen, dies alles mit Blick auf das Wohl der Mitglieder und den Erhalt der gewerblichen Branche.
Kampf gegen den Food Waste
Der Schweizerische Bäcker-Confiseurmeister-Verband SBC hat die branchenübergreifende Vereinbarung zur Reduktion von Food Waste unterzeichnet. Mit diesem Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung will der Bundesrat die vermeidbaren Lebensmittelverluste bis 2030 gegenüber 2017 halbieren. Rund 30 Unternehmen und Organisationen machen mit.
Die PANVICA ist auf Vorwärtskurs
Die Ausgleichskasse der Bäcker-Confiseure, Cafetiers und des Weinhandels steht finanziell auf starken, gesunden Beinen. Laut Patricia Hochstrasser, Direktorin, und Beatrice Jordi, Vizedirektorin, wird die PANVICA in drei bis vier Jahren zu den modernsten und effizientesten Kassen der Schweiz gehören.
Analysieren, anpassen, kommunizieren
Vergangene Woche hat swiss granum und der Dachverband Schweizerischer Müller DSM Preiserhöhungen angekündigt. Ebenso hat der SBC die Anhebung des Mindestlohns per 2023 mitgeteilt (Links). Die Energiepreise sind in den vergangenen Monaten exorbitant in die Höhe geschnellt und die Kosten für Rohstoffe, Verpackungen und vieles mehr steigen weiter an.
Tagung SBC-Chefexpert/innen
An der jährlich stattfindenden Tagung der SBC-Chefexpertinnen und -experten (CPex ) in der Richemont Fachschule standen der Austausch sowie der Rück- und Ausblick auf das Qualifikationsverfahren (QV) im Zentrum.
Rechnen und handeln Sie jetzt!
Hand auf Herz: Wer hätte gedacht, dass wir nach der Corona-Krise nahtlos in den nächsten Sturm geraten – haben wir uns doch alle auf ruhigere Gewässer gefreut und gehofft, geschäftlich und privat unbeschwerter zu wirken, einfach endlich wieder «normal» sein und leben zu können. Leider weit gefehlt. Das globale Schlingern der Zulieferketten drückt sich aktuell besonders handfest bei der Energieversorgung aus. Nur schon die Befürchtungen, dass es im Winter zu wenig haben könnte, reichen, um die Preise explodieren zu lassen.