Nach dem Brand in der Produktion im Mai 2024 plant die Bäckerei Böhli AG in Appenzell (AI) einen Neubau. Eine moderne Arbeitsstätte soll entstehen, wo alles unter einem Dach Platz findet. Alfred Sutter, Inhaber der Böhli AG, spricht im Interview über die Zukunftspläne des Unternehmens und was er Positives in der schweren Zeit nach dem Brand erlebt hat.
Seit dem Brand sind rund zwei Jahre vergangen – wie geht es Ihnen und Ihrem Team heute?
Alfred Sutter: Der Brand vom Mai 2024 war für uns alle ein einschneidendes Ereignis. Gleichzeitig haben wir sehr schnell begonnen, gemeinsam und pragmatisch Schritt für Schritt Lösungen zu finden und vorwärtszugehen. Mit jeder Entscheidung wurde der Weg etwas klarer. Besonders berührt hat uns dabei die grosse Solidarität, die wir von allen Seiten erfahren durften.

Bereits am Tag des Brandes hat uns die Brauerei Locher angeboten, die von ihnen erworbene Räumlichkeiten einer ehemaligen Bäckerei-Produktion, an der Haslenstrasse als Übergangslösung zu nutzen. Diese spontane und grosszügige Unterstützung war für uns alles andere als selbstverständlich. Sie hat es uns ermöglicht, sehr rasch wieder handlungsfähig zu sein. Nur wenige Tage später konnten wir dort bereits wieder Brot aus der Böhli-Backstube produzieren.
Zusätzlich haben uns zahlreiche Bäcker-Kollegen aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden unterstützt und kurzfristig für uns produziert. So konnten unsere Kundinnen und Kunden auch in dieser Ausnahmesituation ohne Unterbruch mit Brot versorgt werden. Bereits wenige Wochen nach dem Brand war unser gesamtes Sortiment wieder erhältlich.
Heute funktioniert der Übergangsstandort gut, das Team hat sich eingerichtet und arbeitet wieder fast im gewohnten Rhythmus. …
… Lesen Sie den ganzen Artikel im Panissimo vom 13. März 2026.
Elina Laich
Fotos: zvg