Gibt es meinen Betrieb in fünf Jahren noch? Welche Richtung schlagen wir ein? Wie begeistern wir unsere Mitarbeitenden? Mit diesen Fragen setzt sich die Geschäftsleitung der Beck Lyner AG zurzeit auseinander. Diese Reise in die Zukunft tritt sie nicht allein an.
Ein Coaching in Anspruch zu nehmen, bedeutet nicht, dass ein Betrieb nicht funktioniert. «Bei uns läuft es gut», sagt Peter Lyner, Inhaber und Geschäftsführer der Beck Lyner AG in Winterthur (ZH). Dennoch benötige das Unternehmen Inputs von aussen, «damit Abläufe reflektiert und neu geschmiert werden können.» Seit Anfang 2026 lässt sich die Geschäftsleitung von der Beratungsfirma Proback AG, einer Tochterfirma von Pistor AG, coachen.
«Bei einer Neugründung ist alles aufregend und lässig. Schwieriger ist es, einen Traditionsbetrieb zu justieren.» Der Inhaber wird es wissen: Vor 28 Jahren übernahm er in vierter Generation das Familienunternehmen. «Unsere Philosophie überarbeiten wir alle fünf Jahre», so Peter Lyner. Die aktuelle ist 2026 abgelaufen. Deshalb habe es gut gepasst, ein Coaching zu starten. Dazu kämen weitere Aspekte wie viele Teilzeitangestellte, seine Erwartungen an die Mitarbeitenden und sein Wunsch nach mehr Weiterbildung für die mittlere Führungsebene.
Kurswahl im kleinen Kreis
Im März fand der erste Workshop statt. Neben Peter Lyner waren Proback-Berater Andreas Heinen, Lyner-Verkaufschefin Nina Pirku und Backstubenchef Leandro Rogantini dabei. «Das sind die wichtigsten Ansprechpersonen», begründet der Geschäftsführer den kleinen Kreis. «In der ersten Phase sind wir zu viert: Wenn es um die Frage geht: ‹Wohin fährt das Boot?›.» …
… Lesen Sie den ganzen Beitrag im Panissimo vom 24. April 2026.
Text: Diego Schwerzmann
Fotos: zvg / Franzisca Ellenberger