Die Branchenorganisation für Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen swiss granum sagt eine Brotgetreideernte von 415’000 Tonnen für das 2024 voraus. Der Anteil der Brotweizenqualität Top dürfte dabei weiter steigen.

Im Vergleich zum Vorjahr schätzt swiss granum die Brotweizenfläche mit einer Abnahme von 4,1 % leicht kleiner ein. Ebenfalls würden Dinkel und Roggen wahrscheinlich weniger Platz eingeräumt. Gegenüber 2023 erwartet die Branchenorganisation eine rund 3’000 ha kleinere Brotgetreidefläche, wobei der Fehlerbereich bei hohen 1750 ha liege.

Innerhalb der Qualitätsklassen von Brotweizen werden voraussichtlich die Klassen I und II zu Gunsten der Kategorie Top abnehmen. Während letztere im Jahr 2022 64 % ausgemacht habe, liege der Anteil von Top nun bei 73,2%. Der Anteil an Klasse I beläuft sich auf 17,8 %, Klasse II auf 8,9 %.

415’000 Tonnen Brotgetreide

Das Erntegewicht an Getreide für Nahrungsmittel schätzt swiss granum auf 424’000 Tonnen, wobei 415’000 voraussichtlich auf Brotgetreide entfallen. «Die Brotgetreidemenge dürfte damit leicht über dem Niveau von 2023 liegen», vermerkt die Branchenorganisation. Ein unbestimmter Teil davon dürfte aber wegen Qualitätsmängeln zu Futtergetreide deklassiert werden.

Bei den publizierten Werten handle es sich um «Schätzungen und eine erste Prognose.» Robustere Daten werden mit der Ernteeinschätzung Ende Mai kommuniziert. Die Berechnungen errechnet der statistische Dienst des Schweizer Bauernverbandes Agristat für Swiss Granum. Basis bilden unter anderem Saatgutverkäufe, Erfahrungswerte und Stichprobenerhebungen.  

Panissimo

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