Mit der Kreation Essenz A erreichte der Innerschweizer Chocolatier Michael Renggli am Praliné-Wettbewerb (Concours du Praliné à l’eau-de-vie) Anfang Jahr den zweiten Platz. Das Praliné auf Basis von Gin und den berühmten Willisauer Ringlis begeisterte nicht nur die Jury, sondern auch die Kundinnen und Kunden.
Für den Mitinhaber des Café Amrein Chocolatier in Willisau (LU) war der Concours du Praliné à l’eau-de-vie (PEV) – neben der Swiss Bakery Trophy 2024 mit zwei Medaillen – erst die zweite Wettbewerbsteilnahme überhaupt. Erstmals reichte er vor zwei Jahren eine Kreation zum Thema Williams ein. Dieses Jahr stand der Gin im Fokus. «Es ist für uns eine schöne Herausforderung, bei der wir unser Können und unsere Kreativität ausleben dürfen», schildert Michael Renggli seine Motivation, am Concours mitzumachen.

«Ich muss ehrlich sagen: Destillate sind nicht meine erste Wahl», erklärt Michael Renggli zu Beginn unseres Gesprächs und ergänzt mit einem Schmunzeln: «Ich bevorzuge Wein.» Beim Destillat sei jedoch spannend, dass sich gewisse Komponenten hervorheben lassen. Vor allem Gin könne geschmacklich beeinflusst werden. «Dies hat meine Neugier geweckt. Und so entstand die Idee, mit der Essenz dieses Hauses, den Willisauer Ringlis, ein Gin-Praliné zu kreieren.»
Im Storytelling-Dokument, das er dem PEV eingereicht hat, beschreibt er die Idee wie folgt: «Als Ursprungshaus des Willisauer Ringlis blickt das Familienunternehmen Amrein Chocolatier auf eine über 170 Jahre alte Geschichte zurück, in der die Düfte, Gewürze und Aromen stets eine zentrale Rolle spielen. Aus dieser Tradition heraus entstand die Idee, die charakteristischen Geschmackswelten des Willisauer Ringlis erstmals in einer flüssigen Essenz zu vereinen: Essenz A..mrein, destilliert im Gin.»

Ein aussergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt
Als Nicht-Kenner machte sich Michael Renggli auf die Suche nach Produzent/innen, die mit regionalen Rohstoffen qualitativ hochwertigen Gin herstellen. Im kleinen Unternehmen Edelwhite Gin im Entlebuch wurde er fündig. In enger Zusammenarbeit mit der Brennerin Barbara Grossenbacher sei innerhalb kurzer Zeit ein aussergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt entstanden: die Entwicklung eines eigenen Wacholderbrannts, der sowohl die Philosophie des Erfinderhauses als auch die handwerkliche Präzision der Entlebucher Brennkunst widerspiegle. …
… Den kompletten Artikel finden Sie im Panissimo vom 23. Oktober 2026.
willisauerringli.ch
edelwhitegin.com
Text und Fotos: Claudia Vernocchi
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