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Vergangene Woche hat swiss granum und der Dachverband Schweizerischer Müller DSM Preiserhöhungen angekündigt. Ebenso hat der SBC die Anhebung des Mindestlohns per 2023 mitgeteilt (Links). Die Energiepreise sind in den vergangenen Monaten exorbitant in die Höhe geschnellt und die Kosten für Rohstoffe, Verpackungen und vieles mehr steigen weiter an.
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Hand auf Herz: Wer hätte gedacht, dass wir nach der Corona-Krise nahtlos in den nächsten Sturm geraten – haben wir uns doch alle auf ruhigere Gewässer gefreut und gehofft, geschäftlich und privat unbeschwerter zu wirken, einfach endlich wieder «normal» sein und leben zu können. Leider weit gefehlt. Das globale Schlingern der Zulieferketten drückt sich aktuell besonders handfest bei der Energieversorgung aus. Nur schon die Befürchtungen, dass es im Winter zu wenig haben könnte, reichen, um die Preise explodieren zu lassen.
Erhöhung der Mindestlöhne im GAV der Bäcker-Confiseriebranche
Die Mindestlöhne werden gemäss den Lohnregulativen zum Gesamtarbeitsvertrag GAV (Wichtig: nicht zu verwechseln mit den vertraglichen Löhnen) ab 2023 je nach Lohnregulativ und Lohnkategorie zwischen CHF 69 und CHF 164 erhöht. Damit wird der Teuerung und teilweise Reallohnerhöhung entsprochen
Die AHV muss dringend saniert werden
Am 25. September stimmt das Schweizer Volk über die Stabilisierung der AHV (AHV 21) ab. Die Reform beinhaltet eine Änderung des AHV-Gesetzes und einen Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Die AHV 21 ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Sanierung. Der Zentralvorstand des Schweizerischen Bäcker-Confiseurmeister-Verbandes SBC sowie alle wichtigen Wirtschaftsorganisationen unterstützen diese Vorlage. Ein Nein wäre fahrlässig!