Elf Schweizer Brot-Sommeliers trafen sich im Januar in Laufenburg (AG) zum fachlichen Austausch. Im Zentrum standen die Vorteile der Ausbildung und das gemeinsame Engagement für mehr Wertschätzung von Brot.
Gastgeber Gregor Maier stellte bei der Brotsommelier-Veranstaltung in seiner Bäckerei in Laufenburg (AG) zuerst seinen Betrieb vor, ehe der erste Schweizer Brot-Sommelier Peter Kasimov den Abend leitete.
Positive Aspekte der Ausbildung
Der gemeinsame Austausch brachte hervor, welchen Mehrwert die Ausbildung zum Brot-Sommelier bieten kann. Genannt wurden unter anderem eine stärkere Wahrnehmung bei Gästen und Geschäftskunden, mehr Sicherheit beim Auftreten sowie die Fähigkeit, handwerklich hergestelltes Brot überzeugend zu vertreten.
Auch interne Schulungen für Mitarbeitende, Sensorik-Weiterbildungen oder Kurse für Berufskolleg/innen und interessierte Konsument/innen zählen zu den Möglichkeiten, die sich durch die Zusatzqualifikation eröffnen. Ziel bleibt es, Wissen und Begeisterung weiterzugeben.
Es zeigte sich auch, dass sich die Absolvent/innen bei Projekten gegenseitig unterstützen – ohne Konkurrenzdenken, sondern mit gemeinsamer Begeisterung für handwerklich hergestelltes Brot.
Zum Abschluss sagte Peter Kasimov: «Wir wollen als Brot-Sommeliers die Wertschätzung für Brot steigern. Wir brennen für gutes Brot!»
Gruppe soll wachsen
Zurzeit zählt die Schweiz 16 Brot-Sommeliers und eine Sommelière, die in der ganzen Deutschschweiz verteilt sind. 2027 startet an der Richemont Fachschule der nächste Kurs zum geprüften Brot-Sommelier / zur geprüften Brot-Sommelière. Die Gruppe freut sich auf weiteren Zuwachs.
Patrik Bohnenblust / el

von links: Jürgen Mielke, Urs Röthlin, Patrik Bohnenblust, René Schweizer, Marcel Ammon, Samuel Steiner, Werner Kast, Gregor Maier, Gregor Menzi, Ueli Niederberger und Peter Kasimov