Kann eine Bäckerei-Konditorei ohne Laden überleben? Markus Montanari hat es im vergangenen Jahr versucht. Nun erzählt der Mitinhaber, weshalb er seinen Betrieb in Wetzikon Ende Juli schloss.
«Die Zahlen waren positiv. Die Betriebs- und Personalkosten sanken stark.» Das sagt Markus Montanari, Mitinhaber der Bäckerei-Konditorei Montanari in Wetzikon (ZH), gegenüber Panissimo. Im Sommer 2025 richteten er und seine Frau Barbara Hess Montanari das Familienunternehmen strategisch neu aus: Der Verkaufsladen wurde geschlossen und nur noch das Grosskunden- und Liefergeschäft betrieben (zum Beitrag vom 1. Oktober 2025). «Aufgrund der Investitionen, der Kosten-Nutzen-Rechnung und des Zeitgeists erachte ich die Chancen grösser als die Risiken. Wenn eine Firma so fokussierter wird, kann das ein Weg sein», fasst der Bäcker-Konditor ein Jahr später seine Erfahrungen zusammen.
Trotzdem gaben im Juni 2026 die regionalen Medien die Geschäftsaufgabe per 31. Juli bekannt. Ist die neue Strategie gescheitert?

Montanari bleibt in Erinnerung
Die Stimmung bei den Geschäftspartnern sei – wie bereits bei der Laufkundschaft – schwermütig gewesen. «Unsere Lieferkunden bedauerten die Schliessung, zeigten aber Verständnis», sagt Markus Montanari. «Besonders für die Entscheidung unserer Kinder, ihre eigenen Wege zu gehen.» Wobei sich alle Kund/innen, ob gross oder klein, wohl einig sind: Die Bäckerei-Konditorei Montanari bleibt in guter Erinnerung.
Und welches Fazit zieht der Bäcker-Konditor nach 30 Jahren Selbstständigkeit sowie dem Jahr ohne Verkaufsgeschäft? Lesen Sie den ganzen Artikel im Panissimo 19/26 vom 9. Oktober 2026.
Text: Diego Schwerzmann
Fotos: Simon Grässle
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